Donnerstag, 22. März 2012

Nepal die zweite

Ich habe dann nun doch eine Freundin gefunden die sich mit auf eigene Faust nach Nepal traut.
Da freue ich mich wirklich drüber,denke das wird auch dieses mal eine schöne Reise.
Tickets haben wir gebucht und das Hotelzimmer ist auch schon bestätigt.
Wir werden wohl nur einen kleinen Ausflug in die Berge planen.
Wir wollen unbedingt nach Nagarkot, von dort oben aus kann man die meisten 8000 er Berge sehen.


Nagarkot  ist ein Ort in Nepal im Distrikt Bhaktapur, etwa 32 Kilometer östlich von Kathmandu und 14 Kilometer nordöstlich von Bhaktapur. Er befindet sich am Kamm der Ostseite des Kathmandutals auf 2195 Metern Höhe. Der Ort ist ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen und hat einige Restaurants, Imbissmöglichkeiten und Lodges. Zum nahe gelegenen Bhaktapur verkehrt regelmäßig eine Buslinie. Die eigentliche Attraktion ist nicht der Ort selber, sondern der fantastische Blick auf die Gebirgskette des Langtang-Himalayas von der Annapurna bis zum Everest-Massiv mit den Gipfeln des Langtang Lirung I (7226 m) und des Gan Chenpo (6387 m). Bei guter Fernsicht ist sogar der Shisha Pangma (8027 m) zu erkennen. Den besten Blick hat man in den frühen Morgenstunden und am Spätnachmittag, wenn der Dunst von Kathmandu den Blick nicht trübt. Ansonsten braucht man natürlich auch ein wenig Glück, dass keine Wolken den Blick verdecken ( Quelle Wikipedia )
Eventuell machen wir auch noch einen Trip nach Dhulikel , von dort aus kann man den östlichen Teile des Himalayas sehen.

Genaues haben wir noch garnicht festgelegt, wir wollen uns einfach ein bißchen treiben lassen.
Ich denke der Trubel in Kathmandu wird uns schon mitreisen.
Ein Besuch in Altstadt Patan / Durbar Square ist  auch lohnenswert, hier gibt es ein Kunsthandwerkszentrum  und die vielen sehr alten Tempel.


Bhaktapur
Bhaktapur ist nach Kathmandu und Patan die drittgrößte Stadt Nepals. Es liegt ca. 14 Kilometer östlich von Kathmandu und ist die ursprünglichste der alten 3 Königsstädte.
Die Stadt ist für den Autoverkehr gesperrt und man hat so häufig das Gefühl wirklich ins Mittelalter zurück versetzt zu werden.


Auf jeden Fall sind viele der Tempel und Stupas im Plan , ich hoffe mal das wir es irgendwie schaffen etwas mehr Kontakt zu den Mönchen zu bekommen..

Freitag, 2. März 2012

Nächster Trip steht

Ich konnte es dann doch nicht lassen..
habe lange überlegt ob ich nochmal hinfahren soll.

So mindestens vier Wochen :-)

Bei der letzten Reise kam mir das spirituelle etwas zu kurz, ich hätte gerne mehr Kontakt zu den Mönchen 
gehabt und etwas mehr über Sie erfahren.

Auch der Besuch des Schamanen in den Bergen fiel leider etwas entäuschend aus, da wurde das ganze zu einer billigen Touristenattraktion mit Comedy für die Einheimischen. 
Wir hätten uns gerne etwas ernster genommen gefühlt.

Deshalb habe ich mit einer Freundin zusammen nun doch schon Tickets gekauft und das Hotel gebucht.
Diesemal stellen wir uns selbst eine Tour zusammen und ziehen auf eigene Faust los
Das heißt wir werden rund um und in Kathmandu alles unsicher machen.
Geplant ist auf jeden Fall ein Rundflug über den Himalaya und natürlich der Besuch von vielen Klöstern.
Ich würde auch gerne einen Safari Trip von ein bis zwei Tagen in die tropische Gegend von Nepal machen.
Das wäre dann nochmal ein schönes Kontrastprogramm mit Elefanten Tiger und Nashorn

Donnerstag, 26. Januar 2012

Abschlussgedanken

nun bin ich schon wieder einige Monate zuhause und ich muss sagen Nepal wirkt immer noch in mir.
Ich ertappe mich so oft dabei das ich völlig in Gedanken verloren bin und Nepal vor mir sehe und auch fühle.
So anstrengend die Reise für mich war , so schön war sie auch.
Die Natur war unbeschreiblich und sehr beeindruckend.
Die Menschen dort strahlen einen Frieden und eine Ruhe aus die ansteckend wirkt.
Ich kann das alles nicht wirklich in Worten wiedergeben aber kann jedem nur empfehlen dieses Land einmal auf sich wirken zu lassen.
Ich war mit Sicherheit nicht zum letzten mal in Nepal und plane eine weitere Reise für dieses Jahr.



Natürlich gab es schon das ein oder andere was nicht ganz so rund lief...aber was macht das schon ? Alles in allem habe ich viel für mich gewonnen.

Besonders faziniert haben mich die Menschen dort, sie sind sehr fürsorglich und achten auf Dich.
 Die meisten sind geduldig und freundlich, ich glaube die einzige Außnahme war mein Sherpa unterwegs ..der fing irgendwann mal an mich genauso anzutreiben wie sein Pferd, das fand ich dann nicht so witzig. Aber ich denke das wir beide uns auch nicht besonders mochten.

Hier ein paar Tipps für Nepal

Für eine Trekkingtour mit Pferden würde ich heute auf ein paar wichtige Details achten.
Die Porter sollten eine gewisse Erfahrung mit Trekkern mitbringen und vor allen Dingen sollten die Ponys trainiert und die Strapazen gewohnt sein, unsere Pferde waren untrainiert und hatten zum Ende hin doch schon einige Probleme.
Es ist nämlich nicht so witzig wenn Du draufsitzt und das Pony legt sich einfach hin weil es nicht mehr mag oder kann.

Ich werde mir nie wieder die Zähne mit Leitungswasser putzen ...das hatte ganz fürchterlich Folgen.
Nehmt bloss nicht zuviel Gepäck mit, sich dort beim shoppen zu bremsen fiel mir ziemlich schwer :-)
In Kathmandu selbst solltet Ihr nicht zu sehr am Hotelpreis sparen, es gibt gute und saubere Hotel so um die 10-15 Euro die Nacht.

Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt aber trotz aller Armut die einem dort begegnet wunderschön.

Eine Bitte , wenn Ihr unterwegs seid , bitte nehmt Euren Müll und Papiereste wieder mit und schmeisst sie nicht unterwegs in die Landschaft.
Ich habe viele Rastplätze von Trekkern gesehen, die waren voll mit Papieren und Müll von irgendwelchen Riegeln und Snacks.

Montag, 28. November 2011

back to Kathmandu

Auf der Heimfahrt von den Bergen hatte ich mich schon nicht besonders wohl gefühlt, ich habe mir an einem der letzten Tage dort oben die Zähne " aus Versehen " nicht mit Mineralwasser geputzt sondern das draußen vom Wasserhahn genommen....blöde Idee.
Jetzt ging es mir aber von Stunde zu Stunde schlechter.
Wir haben noch einen schönen Tagesausflug zu den Begräbnisstätten Pashupatinath in Kathmandu.
Dort konnten wir dann zusehen wie einige gestorbene Menschen zur Verbrennung vorbereitet wurden.

Es war schon seltsam dabei zuzusehen, komischeweise hat mich das mit den Toten selbst garnicht so sehr berührt aber die Tatsache das daß alles so in der Öffentlichkeit und mit so vielen Menschen drumherum die auch noch Fotos davon machen,
die fand ich schon viel befremdlicher.
Danach gingen wir zu Fuß durch die Slums zu dem Mönchskloster mitten in der Stadt.
Direkt vorbei an ein paar Leprakranken die dort auf der Strasse lagen und noch nicht einmal mehr die Kraft zum betteln hatten.
Ich war doch ziemlich schockiert, sowas schreckliches hatte ich bislang noch nie gesehen.
Einzelheiten erspare ich mir hier aber.

In Bouddhanath  angekommen war ich voll in meinem Element.
 Ich bin total fasziniert von den Klöstern und vor allen Dingen von den Mönchen.



Diese Menschen strahlen eine unglaubliche Ruhe und Gelassenheit aus. Ich hätte mich gerne näher mit Ihnen unterhalten , war aber leider aufgrund fehlender Sprachkenntnisse nicht möglich.

Ich habe mir dort in einem der Souvenirgeschäften ein handgemaltes Mandala gekauft und als ich damit in einen Tempel ging sprach mich ein Mönch an und grabschte nach meinem Mandala...nun wer mich ein bisschen kennt , der kann sich lebhaft vorstellen wie ich reagiert habe....ich hab ihn erstmal etwas angepflaumt bis er mir mit Händen und Füßen klargemacht hat das ich Ihm folgen soll.
Ein bisschen mulmig zumute dackelte ich Ihm also hinterher....
er führte mich zu einem anderen Tempel der verschlossen war und nicht für alle Touris zugänglich und segnete dort mein Mandala.
Das war für mich etwas ganz besonderes und ich habe mich soo unglaublich darüber gefreut das ich fast geheult habe.

Dieses Mandala hat heute einen Ehrenplatz in unserem Wohnzimmer.
Den letzten Tag habe ich dann leider den ganzen Tag in meinem Hotelzimmer verbracht. Es ging garnichts mehr mit Fieber , Schüttelfrost und noch mehr war mit mir nichts mehr anzufangen.
Also bitte nie nie offenes Leitungswasser benutzen, wir Europäer vertragen es überhaupt nicht.





Sonntag, 6. November 2011

Kathmandu die letzten Tage

Wieder in Kathmandu ..irgendwie habe ich mich trotz all der Schönheit in der Natur auch wieder auf " grazy Kathmandu " gefreut.
Hier haben wir noch 3 Tage Zeit für uns gehabt.

Das erste Ausflugsziel war dann die Verbrennungsstätte in Kathmandu

Samstag, 5. November 2011

Zurück nach Kathmandu

so schnell gingen die Tage in den Bergen vorbei und schon sitzen wir wieder im Jeep um die 7 Stunden nach Kathmandu zurück zu fahren.

Es gab ein paar Diskusionen ob wir mit dem hier üblichen Bus fahren oder uns den Luxus eines Jeeps gönnen.

Nun ja wir haben uns dann doch für den bequemeren Jeep entschieden :-)
Diesmal verlief die Fahrt fast ohne Zwischenfälle, wir hatten ein paarmal kleinere Stops weil ein LKW nicht mehr die Strasse hochkam und wir einfach nicht genug Platz hatten um daran vorbei zufahren.
Was hier im übrigen niemand macht, alle die vorbeikamen haben angehalten und versucht dem Fahrer zu helfen, auch die jenigen die einfach weiterfahren gekonnt hätten. 
Sowas gibt es bei uns nicht.
Die Menschen hier sind immer hiflsbereit und freundlich. 
Immer wenn wir irgendwo ankamen, sammelten sich im nu die Einwohner und vorallen Dingen die Kinder um uns.
Mit einem lauten , manchmal auch etwas frechen " Namaste " 
begrüßten uns die Kinder ...in der Hoffnung auf ein paar Süßigkeiten.
Die Kinder hier in den Bergen waren immer sehr aufgeschlossen und neugierig auf uns.




Kurz vor Kathmandu hatten wir dann mal wieder einen Platten und wir haben uns alle 11 in einen Jeep gequetscht um das letzte Stück zu fahren.
War dann doch sehr kuschelig.
Mittagsessen ..es gab das Landestypische
Dalbat - Reis mit Linsen und verschiedenen Gemüse


Donnerstag, 3. November 2011

Die letzten Tage in den Bergen

unser letzter Trekingtag ist schon angebrochen
 und wir machen uns langsam auf den Weg zurück nach
 Syaphru Besi
Es ging aber erst einmal wieder bergauf
 und durch den Wald.
Ich bin immer noch fasziniert von den Wäldern in Nepal , so wild und so unberührt.


Eigentlich wäre der Tag ziemlich unspektakulär verlaufen,
 wir haben wieder unsere Nudelsuppe zum Mittagessen in einer kleinen Lodge eingenommen und immer wieder zwischendrin kleinere Ruhepausen eingelegt.
Ich habe diesen letzten Tag wirklich noch einmal ganz bewußt erlebt und versucht alles im Gedächtnis zu behalten.
Die wilde Schönheit dieser Natur , die Menschen und alles um mich rundherum.

Inzwischen war auch alles nicht mehr ganz so anstrengend und der Mix zwischen reiten und laufen hat mir wirklich gutgetan.
Da mein kleiner Hengst  etwas lahmte und Eva meine Mitreiterin lieber laufen wollte, bin ich auf die kleine Stute umgestiegen.
Nach der Hängebrücke hätten wir noch eine gute halbe Stunde bis zu unserem Hotel .
Es passierte dann aber doch genau das vor dem ich mich die ganze Zeit etwas gefürchtet hatte....
Ich ritt mit der kleinen Stute auf einem sehr schmalen Pfad und es ging ca. 50 meter in die Tiefe, also garnicht mal so tief wie sonst.
Es ging alles ganz schnell,plötzlich gab der Boden unter uns nach und ich sauste mitsamt dem Pferd den Abhang hinunter.
Irgendwie kam ich auch recht schnell vom Pferd weg und versuchte mich im fallen noch an ein paar Grashalmen festzuhalten
( was natürlich unheimlich viel Sinn machte... )
Wir hatten beide ein unglaubliches Glück ein paar Meter unterhalb war versteckt durch hohes Gras eine kleine Terrasse, die hat uns gerettet.
Ich wurde dann von zwei Portern irgenwie wieder auf den Weg hochgezogen und die Stute wurde irgendwie hochgeschoben.
Unglaublich aber sie hat es wirklich geschafft da wieder auf den Weg zu kommen.
Glück im Unglück es ist uns nicht passiert ein paar Schrammen und blaue Flecken aber sonst ist alles heil geblieben.
Der Schreck war wohl am größten bei Michael unserem Reiseleiter, ich glaube bei ihm haben mehr die Knie geschlottert als bei mir.
Ich bin aber nach der Hängebrücke das letzte Stück dann trotzdem noch geritten.

Im Hotel konnten wir dann nach 6 Tagen endlich wieder eine heiße Dusche genießen.
Man fühlt sich danach wie neugeboren - einfach "Großartig " wie Martina immer sagt.





Sonntag, 23. Oktober 2011

Die Grenze nach Tibet

heute war ein kurzer Abstecher an die Tibetische Grenze angesagt, leider mussten wir diesen Weg über neue Strasse nehmen.
Die Chinesen bauen hier unter nicht ungefährlichen Umständen eine Strasse, das die Nepali die Chinesen nicht mögen kann man sich denken. 
Die meisten Nepali, Tamang`s ,Nawaris und auch die Sherpas waren mal Bewohner von Tibet und sind seit den 50 er Jahren im Exil Nepal.



Ob die Strasse wirklich ein Segen für Nepal ist, mag ich garnicht beurteilen, sicher macht es vieles einfacher um Waren und Güter zu transportieren aber es geht zu Lasten einer wunderschönen Landschaft und man weiß nicht was da noch nach kommt. Wie die Chinesen Tibet ausbeuten ist ja nicht zu übersehen. Ich befürchte das auch hier irgendwann die Wälder einfach abgeholzt werden.
Dieser Hotelbunker steht schon in Tibet, hier leben die höheren Militäroffiziere und Chinesische Touristen.
Die Arbeiter der Strasse leben in Wellblechhütten unter primitiven Bedingungen direkt am Strassenrand.

Es war schon ein beklemmendes Gefühl dort an den alten Schießscharten zu stehen und sich von den Chinesischen Soldaten genau beobachtet zu fühlen.....
Wir zogen dann mal weiter nach Briddhim 2229 Meter . Ein sehr hübsches Bergdorf und mit unsere schönste Logde.

 Mittagspause mit der täglichen Nudelsuppe


 Das war eine echt schnuckelige Küche und sehr gemütlich

Unser Zimmer


Hier haben wir Mädels erst einmal den Souvenirshop überfallen und geplündert.








 Briddim